Body Awareness

Mul­ti­dis­zi­pli­näre Ar­beit / Video & Fo­to­mon­ta­gen
In Body Awa­ren­ess er­kun­de ich mei­nen Kör­per als ein be­weg­li­ches, wan­del­ba­res Ob­jekt zwi­schen Räu­men, Kul­tu­ren und Iden­ti­tä­ten. Aus­ge­hend von per­for­ma­ti­ven Bauch­tanz­po­sen ent­wi­ckel­te ich eine Serie von Stop-Mo­ti­on-Se­quen­zen und di­gi­tal ver­frem­de­ten Fo­to­mon­ta­gen, die an or­ga­ni­sche Wesen, hy­bri­de Fi­gu­ren und frag­men­tier­te Kör­per­land­schaf­ten er­in­nern.
Die Ar­beit be­wegt sich be­wusst in bet­ween: zwi­schen An­zie­hung und Ir­ri­ta­ti­on, Tra­di­ti­on und zeit­ge­nös­si­scher Bild­spra­che, Humor und Ernst­haf­tig­keit. Der Bauch­tanz – tief in mei­ner Bio­gra­fie ver­wur­zelt – wird hier zu einem Me­di­um der Selbs­t­er­mäch­ti­gung, das über Kli­schees und exo­ti­sie­ren­de Bli­cke hin­aus­weist. Die Be­we­gung ver­liert ihre ero­ti­sche Kon­no­ta­ti­on und wird zu einer kör­per­li­chen Spra­che, die Stär­ke, Selbst­be­wusst­sein und spie­le­ri­sche Trans­for­ma­ti­on aus­drückt.
Durch das Sprin­gen zwi­schen Hal­tun­gen, Iden­ti­tä­ten und Bild­for­men ent­steht ein un­be­kann­ter Zwi­schen­raum, in dem der Kör­per sich neu ent­wirft: mal kraft­voll, leicht, mal gro­tesk, mal fe­mi­nin. Die Ver­frem­dun­gen öff­nen ein Feld für Am­bi­va­len­zen.
Body Awa­ren­ess un­ter­sucht, wie sich Kör­per­wahr­neh­mung ver­än­dert, wenn man selbst zum Ma­te­ri­al wird.

Die Serie be­steht aus 24 C-Prints, ge­rahmt, 13x24cm, 2023 - 2024

Video, mp4, C, Dauer 1:19 Mi­nu­ten 1920x1080, 2024 - 2025

Body Awareness

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